Fassadendämmung: WDVS, Kosten und Förderung
Zuletzt aktualisiert: 15-07-2026
Eine gedämmte Fassade reduziert den Heizwärmebedarf spürbar und ist bei älteren, ungedämmten Häusern oft die Maßnahme mit dem größten Energiespar-Effekt. Am weitesten verbreitet ist das Wärmedämmverbundsystem (WDVS): Dämmplatten werden direkt auf die Außenwand geklebt und verputzt.
WDVS oder vorgehängte Fassade?
Das WDVS ist die günstigere, schnellere Lösung für die meisten Wohnhäuser. Eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade (z. B. mit Holz- oder Faserzementverkleidung) ist langlebiger und diffusionsoffener, aber deutlich teurer und optisch eigenständiger – eher relevant bei höherwertiger Sanierung oder speziellen gestalterischen Wünschen.
Dämmstoffe und Brandschutz
Gängige Dämmstoffe sind Polystyrol (EPS, günstig), Mineralwolle (nicht brennbar, oft bei höheren Gebäuden vorgeschrieben) und ökologische Alternativen wie Holzfaser. Die Wahl hängt von Gebäudehöhe, Budget und baurechtlichen Vorgaben zum Brandschutz ab – das prüft der Fachbetrieb im Angebot mit.
Kosten und Förderung
Eine WDVS-Fassadendämmung kostet je nach Dämmstärke und Untergrund häufig zwischen 130–220€ pro Quadratmeter. Über die BAFA-Einzelmaßnahmenförderung für die Gebäudehülle ist ein Zuschuss zu den förderfähigen Kosten möglich, dessen genaue Höhe sich ändern kann.