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Fenstertausch: Kosten, Ablauf und worauf es ankommt

Zuletzt aktualisiert: 15-07-2026

Alte Fenster sind eine der größten Energieverlust-Quellen im Haus: Einfach- oder alte Doppelverglasung lässt ein Vielfaches der Wärme entweichen, die eine moderne Dreifachverglasung durchlässt. Neben der Energieeinsparung verbessern neue Fenster auch Schallschutz und Einbruchsicherheit spürbar.

Kosten pro Fenster

Ein Standard-Kunststofffenster mit Dreifachverglasung inklusive Einbau liegt häufig zwischen 600€ und 1.100€, Holz- und Holz-Alu-Fenster entsprechend darüber. Haustüren beginnen inklusive Montage meist bei etwa 2.000€. Die Preise variieren stark nach Größe, Verglasung, Sicherheitsklasse und regionalem Lohnniveau – daher lohnt der Vergleich mehrerer Angebote.

Wie lange dauert der Austausch?

Pro Fenster rechnet man mit etwa 2–4 Stunden Montagezeit inklusive Ausbau des Altfensters und sauberem Anschluss. Ein komplettes Einfamilienhaus ist damit meist in 2–4 Arbeitstagen umgerüstet – auch im Winter möglich, da jeweils nur ein Fenster gleichzeitig offen ist.

Förderung

Der Fenstertausch kann als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle über die BAFA förderfähig sein, sofern die neuen Fenster die geforderten Dämmwerte (U-Wert) erreichen. Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig – der Fachbetrieb oder ein Energieberater prüft das im Angebot mit.

Häufige Fragen

Kann man Fenster auch im Winter tauschen?

Ja – der Austausch erfolgt Fenster für Fenster, sodass jeweils nur ein Raum kurz auskühlt. Fachbetriebe arbeiten ganzjährig.

Wie lange halten moderne Fenster?

Kunststofffenster halten in der Regel 30–40 Jahre, Holzfenster bei guter Pflege ähnlich lange, Alu-Fenster teils darüber.

Entsteht beim Austausch viel Schmutz?

Der Ausbau ist heute deutlich sauberer als früher – Betriebe arbeiten mit Staubschutz und nehmen die Altfenster direkt zur Entsorgung mit. Kleinere Putzausbesserungen an der Laibung sind normal und im Angebot meist enthalten.

Woran erkenne ich, dass Fenster getauscht werden sollten?

Zugluft trotz geschlossenem Fenster, Kondenswasser zwischen den Scheiben, schwergängige Beschläge und Einfachverglasung sind klare Signale. Auch Lärmbelastung ist ein häufiger Tauschgrund.

Welche Verglasung ist heute Standard?

Dreifach-Wärmeschutzverglasung ist bei Neufenstern Standard und Voraussetzung für Förderung. Für Schallschutz oder Einbruchhemmung gibt es spezielle Glasaufbauten, die im Angebot gezielt gewählt werden.

Was bedeutet RC2 bei Fenstern und Türen?

RC2 ist die empfohlene Einbruchschutzklasse für Privathaushalte: geprüfter Widerstand gegen Hebelversuche mit Werkzeug. Polizei und KfW orientieren sich an dieser Klasse.

Was kostet die Anfrage?

Nichts. Die Anfrage und die Vermittlung sind für Sie vollständig kostenlos und unverbindlich – Kosten entstehen erst, wenn Sie einen Betrieb tatsächlich beauftragen.

Wie schnell melden sich die Betriebe?

In der Regel innerhalb von 24 Stunden, bei Notfall-Anfragen deutlich schneller. Die Kontaktaufnahme erfolgt telefonisch oder per E-Mail – je nachdem, was Sie angegeben haben.

Wie viele Angebote erhalte ich?

Je nach Region und Verfügbarkeit melden sich in der Regel ein bis drei passende Betriebe. Sie vergleichen in Ruhe und entscheiden frei, ob und wen Sie beauftragen.

Wie werden die Betriebe geprüft?

Wir vermitteln ausschließlich an Betriebe mit nachgewiesener Qualifikation – Eintrag in der Handwerksrolle bzw. entsprechende Fachzertifizierungen. Auffällige Betriebe werden aus der Vermittlung ausgeschlossen.