Wärmepumpe 2026: Kosten, Förderung und Eignung fürs eigene Haus
Zuletzt aktualisiert: 15-07-2026
Wärmepumpen entziehen der Umgebung (Luft, Erdreich oder Grundwasser) Wärme und geben sie ans Heizsystem ab. Sie gelten inzwischen als Standardlösung für Neubauten und werden zunehmend auch in Bestandsgebäuden nachgerüstet – vorausgesetzt, das Haus ist ausreichend gedämmt und die Heizkörper können mit den niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten.
Eignet sich mein Haus für eine Wärmepumpe?
Grundsätzlich lässt sich fast jedes Haus mit einer Wärmepumpe beheizen, die Wirtschaftlichkeit hängt aber vom energetischen Zustand ab. Fußbodenheizungen sind ideal, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Klassische Heizkörper funktionieren häufig ebenfalls, teils müssen einzelne Heizkörper vergrößert werden. Eine Vor-Ort-Beratung inklusive Heizlastberechnung gibt hier Klarheit.
Kosten und Förderung
Die Anschaffungskosten liegen inklusive Einbau je nach Wärmepumpentyp und Gebäude häufig zwischen 20.000€ und 35.000€ für ein Einfamilienhaus, Luft-Wasser-Wärmepumpen tendenziell günstiger als Erdwärmepumpen mit Bohrung. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind Zuschüsse möglich, deren genaue Höhe und Voraussetzungen sich regelmäßig ändern. Ein Förder-Check vor der Bestellung lohnt sich, da die Antragstellung teils vor Vertragsschluss erfolgen muss.
Laufende Kosten
Die Betriebskosten hängen von der Jahresarbeitszahl (JAZ) der Anlage, der Dämmqualität des Hauses und dem Strompreis bzw. Wärmepumpentarif ab. Ein gut ausgelegtes System mit hoher JAZ kann die Heizkosten gegenüber einer alten Öl- oder Gasheizung spürbar senken – seriöse Anbieter legen dazu vorab eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vor.
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