Photovoltaik fürs Eigenheim: Was 2026 wichtig ist
Zuletzt aktualisiert: 15-07-2026
Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenlicht, den Sie entweder selbst verbrauchen, in einem Speicher zwischenspeichern oder gegen Vergütung ins Netz einspeisen. Für Einfamilienhäuser mit geeigneter Dachfläche gehört Photovoltaik inzwischen zu den wirtschaftlich attraktivsten Investitionen in die eigene Immobilie.
Welche Dachfläche eignet sich?
Süddächer liefern den höchsten Jahresertrag, aber auch Ost-West-Ausrichtungen sind gut nutzbar – sie erzeugen den Strom gleichmäßiger über den Tag verteilt, was bei hohem Eigenverbrauch morgens und abends von Vorteil sein kann. Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude sollte vorab geprüft werden, da sie den Ertrag deutlich mindern kann.
Anlagengröße und Speicher
Die passende Anlagengröße richtet sich nach Dachfläche, Stromverbrauch und geplantem Eigenverbrauchsanteil. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil spürbar, da überschüssiger Mittagsstrom auch abends genutzt werden kann – lohnt sich aber vor allem bei entsprechend hohem Verbrauch, etwa durch E-Auto oder Wärmepumpe.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Kosten pro Kilowattpeak (kWp) sind in den letzten Jahren gesunken, schwanken aber je nach Anlagengröße, Modultyp und Montageaufwand. Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt Investitionskosten, erwarteten Ertrag, Eigenverbrauchsanteil, Einspeisevergütung und die Amortisationszeit – diese liegt bei guten Standortbedingungen häufig im Bereich von 8–14 Jahren.